Nicht 3D-Druck ist wichtig, sondern das, was man draus macht, z.B. intelligente Sneakers von EASY JET

SMART-Sneakers mit GPS von EasyJet.

Bisher kannten wir das Unternehmen Easyjet nur als Preisbrecher im europäischen Flugreisemarkt. Jetzt wagt sich das britische Unternehmen in eine ganz andere Branche vor und mutiert zum Schuh- genauer gesagt, zum Sneekers-Hersteller.

Sich mal eben so auf ein anderes Branchenparkett  zu begeben, ermöglicht 3D-Druck als Fertigungstechnologie. Beim Easy-Produkt „Seakairs“ geht es um ein Paar mit Sensoren ausgestatteter Turnschuhe, die in  ein 3D gedrucktes Gehäuse eingebettet sind. Die Idee ist, möglichst intuitiv zum Ziel eines Fußmarsches zu gelangen. Karten oder herkömmliche Apps, mit denen man an jeder Straßenecke seinen Standort überprüfen muss, sollen der Vergangenheit angehören.

Die Sensoren der Schuhe stehen über Bluetooth in Verbindung zu einer App, über die der Benutzer sein Ziel auswählt. Eine Reihe von Schwingungen, die vom einem in der Sohle eingebetteten Mini-Motor erzeugt werden, informieren den Benutzer, ob er nach links oder rechts muss. Ist man am Ziel angekommen, wird einem dies durch ein dreimaliges Vibrieren signalisiert.

Das Projekt ist Teil des Barcelona Street Projects, das kürzlich in der  katalanischen Metropole getestet wurde. Die Prototypen wurden so programmiert, dass die Tester die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt mit nichts weiter, als den eigenen Schuhe finden konnten.

trendlog3D sieht in Schuhen ein Paradebeispiel für eine Branche, in der sich der ‪#3D‬-Druck schnell durchsetzen wird, denn die Möglichkeit zur individuellen Passform für den ‪#Brillenträger‬ spricht für diese Fertigungstechnologie. Spannend wird es darüber hinaus, wenn zusätzliche technische Features, die mittels §D-Druck gefertigt, einen Zusatznutzen bieten. Wir werden sehen, wer die neuen Player in einem „alten“, traditionsreichen Markt sind.