Software für das Bauwesen
Vom Bestand bis zur Entscheidung: drei Werkzeuge, die am Bau zusammenpassen
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Stufe 1 · Erfassen
3DMapperDrohnenaufmaß von Bestandsgebäuden, Dächern und Grundstücken. Das 3D-Modell wird auf der Online-Plattform vermessen und exportiert.
Was ist da?
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Stufe 2 · Verstehen
IFC XR ViewerDas BIM-Modell in der Brille, mit Ebenen, Gewerken und Bauteilgruppen zum Ein- und Ausblenden. In Virtual Reality und in Mixed Reality.
Was ist geplant?
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Stufe 3 · Entscheiden
HolonMRAus Plänen, Modellen und Fotos entsteht per KI eine begehbare Szene. Mehrere Personen stehen gemeinsam darin, im Maßstab 1:1, auch auf der Baustelle.
Was machen wir?
Am Bau gehen Informationen an drei Stellen verloren. Beim Aufmaß, weil der Bestand oft nur auf Papier existiert und das Gerüst mehr kostet als die Messung. Beim Weg vom Plan zum Verständnis, weil ein Grundriss für den Architekten eindeutig ist und für den Bauherrn nicht. Und bei der Entscheidung, weil am Besprechungstisch jeder ein anderes Gebäude im Kopf hat.
Für jede dieser drei Stellen haben wir bei EXCIT3D eine Software entwickelt. Die drei Lösungen sind unabhängig voneinander einsetzbar, aber sie greifen ineinander: Das Ergebnis der einen ist der Ausgangspunkt der nächsten.
13DMapper: Aufmaß per Drohne statt per Gerüst
Der 3DMapper erfasst Bestandsgebäude, Dächer, Fassaden, Landschaften und Infrastruktur aus der Luft. Aus den Drohnenaufnahmen entsteht ein detailreiches 3D-Modell, das auf unserer Online-Plattform vermessen, analysiert und für die Planung weiterverarbeitet wird. Anbauten oder Ausstattungselemente lassen sich als 3D-Modelle direkt im Bestand platzieren, und das fertige Modell wird exportiert und in die eigenen Arbeitsabläufe eingebunden.
Der praktische Nutzen ist schnell erklärt: Kein Auf- und Abbau von Gerüsten, kein Unfallrisiko auf dem Dach, und schwer zugängliche Stellen werden in hoher Auflösung erfasst. Der 3DMapper ist inzwischen in hunderten Projekten im Einsatz. Ein Kunde aus dem Photovoltaikbereich hat mit seinen Partnern in vier Monaten 200 Projekte mit der Dachvermessungs-App abgewickelt.
- Architektur- und Ingenieurbüros
- Bestandsaufnahme für Renovierung, Erweiterung und Sanierung denkmalgeschützter Gebäude. Vom Einzelgebäude bis zum Stadtviertel.
- Photovoltaik und Dachhandwerk
- Dachflächen, Neigungen und Störobjekte vermessen, ohne dass jemand aufs Dach muss.
- Bauträger und Kommunen
- Grundstücke und Bestandsquartiere als Planungsgrundlage und für Präsentationen gegenüber Gremien und Öffentlichkeit.
Mehr dazu: Mit dem 3DMapper beim Aufmaß Zeit und Kosten sparen und 3DMapper für Architektur- und Ingenieurbüros
2IFC XR Viewer: das BIM-Modell in der Brille auseinandernehmen, zusammensetzen und Varianten testen.
Am Rechner zeigt jeder IFC-Viewer die komplette Struktur eines Modells: Bauteilklassen, Geschosse, Gewerke, Materialien. Beim Weg in die Brille ging genau das bisher verloren, übrig blieb die Geometrie. Unser Konverter nimmt die IFC-Struktur mit ins Headset. In Virtual Reality und in Mixed Reality lassen sich Tragwerk, Dachkonstruktion, Fassade, Gebäudetechnik und Innenausbau einzeln ein- und ausblenden, Materialien und Varianten sind direkt vergleichbar.
IFC (Industry Foundation Classes) ist das herstellerneutrale Standardformat für den Austausch von BIM-Modellen zwischen verschiedenen Planungsprogrammen.
Entstanden ist der IFC XR Viewer aus einer konkreten Anforderung: Die Zimmerei Merten aus Wuppertal wollte einen Dachstuhl auf der Baustelle Schicht für Schicht auseinandernehmen können. Dach weg, Sparren weg, nur die Pfetten stehen lassen. Heute entwickeln und vermarkten wir den Viewer gemeinsam für das gesamte Baugewerbe.
- Architektur und Fachplanung
- Entwürfe im Maßstab 1:1 prüfen, Leitungsführung und Kollisionen dort sehen, wo sie entstehen.
- Bauunternehmen und Handwerk
- Planung und Ausführung auf der Baustelle abgleichen, komplexe Anschlüsse vorab klären.
- Bauherren
- Im Gebäude stehen, bevor der erste Balken liegt, und Entscheidungen treffen, die an einem Grundriss nicht zu treffen sind.
Mehr dazu: IFC XR Viewer, mit Video von der Baustelle
3HolonMR: gemeinsam im Projekt stehen und entscheiden
HolonMR macht aus einem Bauprojekt einen begehbaren Raum, ohne Agentur und ohne Nachmodellieren. Sie laden hoch, was da ist: 3D-Modelle, 2D-Pläne, DWG, Renderings, Fotos. Die KI führt das zu einer maßstabsgerechten Szene zusammen. Im Web annotieren und versionieren Sie die Szene mit Ihrem Team, dann geben Sie sie auf die Brillen frei.
Der entscheidende Schritt ist die Co-Location: Mehrere Personen stehen am selben Ort in derselben Szene, Investor, Planer, Bauleitung, im Maßstab 1:1, auch offline auf der Baustelle. Entschieden wird im Raum, nicht am Tisch, und die Entscheidung hält, weil jeder gesehen hat, worum es ging. Die Brille ist dabei der Höhepunkt, nicht die Voraussetzung: Die Szene läuft auch am PC und auf dem Handy.
HolonMR haben wir für die E-Gruppe entwickelt, die die Lösung im Oktober 2026 auf der Expo Real in München vorgestellt hat. Wir bieten HolonMR jetzt auch anderen Unternehmen im Bauwesen an.
- Projektentwickler und Investoren
- Ein Vorhaben begehbar machen, bevor die Planung teuer wird. Varianten im Raum vergleichen statt in Renderings.
- Bauträger und Generalunternehmer
- Bauherr, Architekt und Ausführende in einer Szene zusammenbringen. Weniger Abstimmungsrunden, weniger Nachträge.
- Kommunen und Gremien
- Bauvorhaben für Entscheider ohne Planlesekenntnis verständlich machen.
Mehr dazu: HolonMR auf der Expo Real 2026
Wie die drei zusammenspielen
Das Drohnenmodell aus dem 3DMapper liefert den Bestand. Das IFC-Modell aus der Planung zeigt, was daraus werden soll, und der IFC XR Viewer macht es in der Brille Ebene für Ebene nachvollziehbar. HolonMR bringt beides mit Plänen, Renderings und Fotos in eine gemeinsame Szene, in der die Beteiligten entscheiden. Jede Lösung funktioniert für sich. Zusammen schließen sie die Lücke zwischen dem, was da ist, dem, was geplant ist, und dem, was beschlossen wird.
| 3DMapper | IFC XR Viewer | HolonMR | |
|---|---|---|---|
| Eingabe | Drohnenaufnahmen des Bestands | IFC-Datei aus BIM oder CAD | 3D-Modelle, Pläne, DWG, Renderings, Fotos |
| Ergebnis | Vermessbares 3D-Modell, exportierbar | Modell mit Ebenen in VR und MR | Begehbare KI-Szene für mehrere Personen |
| Gerät | Browser | Standalone-Headset | Headset, PC und Handy |
| Typische Frage | Wie groß ist das Dach wirklich? | Wie ist der Anschluss konstruiert? | Welche Variante bauen wir? |
| Einstieg | Erstes Aufmaß eines Objekts | Testkonvertierung einer eigenen IFC-Datei | Live-Demo per Videokonferenz |
Mit Ihrem eigenen Projekt testen
Welche der drei Lösungen für Sie passt, lässt sich am besten an einem konkreten Objekt klären. Wir vermessen testweise ein Dach, konvertieren eine Ihrer IFC-Dateien oder zeigen Ihnen HolonMR mit Ihrem Projekt in einer Videokonferenz.
Häufige Fragen (Auf die Fragen tippen.)
Muss ich alle drei Lösungen einsetzen?
Nein. Jede Lösung funktioniert für sich. Die meisten Kunden steigen mit einer ein, meist dort, wo es gerade am meisten Zeit kostet.
Brauche ich eine Mixed-Reality-Brille?
Für den 3DMapper nicht, er läuft im Browser. Der IFC XR Viewer ist für Standalone-Headsets gemacht. HolonMR läuft auf der Brille, am PC und auf dem Handy; die Brille ist der Höhepunkt, nicht die Voraussetzung.
Kann ich das Drohnenmodell im IFC XR Viewer oder in HolonMR verwenden?
In HolonMR ja, dort gehören 3D-Modelle und Fotos zu den Eingaben. Für den IFC XR Viewer braucht es ein IFC-Modell aus der Planung; das Drohnenmodell dient dabei als Bestandsgrundlage.
Wer steckt hinter den Lösungen?
Alle drei haben wir bei EXCIT3D in Solingen entwickelt. Den IFC XR Viewer gemeinsam mit der Zimmerei Merten aus Wuppertal, HolonMR für die E-Gruppe.
Wie fange ich an?
Mit einem eigenen Objekt: ein Dach zum Vermessen, eine IFC-Datei zum Konvertieren oder ein Projekt für eine HolonMR-Demo. Schreiben Sie uns, welches davon.