Im Gegensatz zur virtuellen Realität (VR), bei der der Benutzer komplett in eine virtuelle Welt eintaucht, wird bei der Augmented Reality die reale Welt um zusätzliche virtuelle Informationen (Fotos, Schrift) visuell erweitert. Mit Augmented Reality können zum Beispiel digitale Planungsdaten effizient mit vorhandenen realen Geometrien abgeglichen werden. Reale und virtuelle Objekte stehen 3-dimensional zueinander in Bezug. Es sind vielfältige wissenschaftliche und geschäftliche Anwendungen denkbar. Zum Beispiel für die Bereiche „Medizin“ oder „Konstruktion“ (siehe Bilder unten, die anatomische Büste wurde von der Firma Stratasys auch in Vollfarben 3d-gedruckt. Unten rechts ist das reale Modell eines EVEX Porsche zu erkennen, bei dem Räder als Hologramm hinzugefügt wurden.

Augmeted Reality erlaubt auch neue Möglichkeiten für werbliche Darstellungen. So können mit einem Smartphone und Nutzung einer speziellen App die Bilder eines Katalogs als Hologramm in die Wirklichkeit projiziert werden.

Weltpremiere: Ein Hologrammprojektor, der ohne Brille funktioniert und aus dem 3D-Drucker kommt. Auf der DIGILITY in Köln am 5. und  Juni stellt die EXCIT3D GmbH zusammen mit dem Entwickler des Systems, Tobias Gerbracht (Jugend-Forscht-Bundessieger), das Gerät der Öffentlichkeit vor. In diesem Fall projiziert das AR-System ein am Computer berechnetes Hologramm eines 3D-Modells auf eine Glasscheibe. Das Objekt scheint im realen Raum zu schweben, ohne dass eine spezielle Brille dafür benötigt wird.