Aufklärungsarbeit zu COVID-19: ein 3D-gedrucktes Coronavirus-Modell für das Röntgen-Museum

Wissensvermittlung · 3D-Druck · Augmented Reality

3D-gedrucktes Modell des Coronavirus

Für die Coronavirus-Sonderausstellung im Deutschen Röntgen-Museum hat EXCIT3D im März 2021 gemeinsam mit Klostermann Messtechnik ein Modell des Virus gedruckt. Es ist eine Million Mal vergrößert, bemalt und mit Magneten bestückt, die das Andocken von Antikörpern zeigen. Dazu gab es eine AR-Ansicht fürs Smartphone.

Ausstellung
Deutsches Röntgen-Museum
Partner
Klostermann Messtechnik
Maßstab
1 mm = 1 nm
Extra
Magnete, AR-Ansicht

Die Sonderausstellung

Die Kooperation von Röntgen-Museum, Klostermann Messtechnik und EXCIT3D ging 2021 weiter, diesmal bei der Wissensvermittlung zum Coronavirus. Hintergrund war eine interaktive und digitale Coronavirus-Sonderausstellung im Deutschen Röntgen-Museum. Das Museum versteht sich als Laboratorium des Lernens, das traditionelle Bildungseinrichtungen in der naturwissenschaftlichen Bildung unterstützt, und wollte einen Beitrag zur Aufklärung über die damalige pandemische Lage leisten. Die Ausstellung im Inside Explorer sollte es ermöglichen, das Virus selbst und seine Auswirkungen auf den menschlichen Körper zu erforschen. Sie basiert auf wissenschaftlichen Daten wie Scans von 3D-Elektronenmikroskopen und Computertomographie.

Das 3D-gedruckte Modell

Zur Unterstützung der Ausstellung hat EXCIT3D in Kooperation mit Klostermann Messtechnik ein Modell des Virus gedruckt. Informationen zur Urheberschaft und Konstruktion des Modells gibt es bei insidecorona (Rudolf-Virchow-Zentrum / Corona Structural Task Force). Das Modell zeigt, wie das Virus aussähe, wenn es um den Faktor eine Million vergrößert wäre: 1 mm des Modells entspricht 1 nm (10 Å). Die RNA, das Erbgut des Virus, wäre dann zehn Meter lang und einen Millimeter dick. Der Entwurf beruht auf den damals aktuellen Erkenntnissen zu Proteinstruktur und Größenverhältnissen.

Gedruckt haben wir mit Hochleistungsfilamenten von Extrudr; die einzelnen Elemente hat die Künstlerin Yvette Endrijautzki bemalt. Um das Zusammenkommen von Antikörpern und Spike-Proteinen zu veranschaulichen, haben wir die Teile mit Magneten bestückt.

Das Modell mit magnetisch andockenden Antikörpern. © EXCIT3D GmbH

Das Virus in Augmented Reality

Damit möglichst viele Menschen das Virus anschauen können, haben wir es zusätzlich für Augmented Reality auf dem Smartphone aufbereitet. Stand März 2021 ließ es sich über die Seite excit3d.de/corona im Browser mit der Handykamera auf den Tisch stellen, umrunden, von allen Seiten betrachten und mit zwei Fingern skalieren.

In einem weiteren Schritt könnten wir auch die innere Proteinstruktur des Coronavirus zeigen, indem wir es transparent darstellen.

Innere Struktur des Coronavirus
Innere Struktur des Virus. © Rudolf-Virchow-Zentrum / Corona Structural Task Force

Frühere Zusammenarbeit

Das COVID-19-Projekt war nicht die erste Zusammenarbeit des Deutschen Röntgen-Museums mit Klostermann Messtechnik und EXCIT3D. Zuvor hatten wir den Namensgeber des Museums und Entdecker der Röntgenstrahlen digital zum Leben erweckt: The Second Life of Wilhelm Conrad Röntgen. Mehr zum Verfahren: 3D-Druck und Augmented Reality.

Wissen in 3D vermitteln

Für Museen, Ausstellungen und Bildung drucken wir Modelle und bereiten sie für AR auf.

3D-Druck · EXCIT3D GmbH, Solingen
info@excit3d.de · +49 212 26049777

Projekt anfragen

Häufige Fragen

Wofür wurde das Modell gebaut?

Für eine interaktive, digitale Coronavirus-Sonderausstellung im Deutschen Röntgen-Museum, 2021.

In welchem Maßstab?

Um den Faktor eine Million vergrößert: 1 mm des Modells entspricht 1 nm. Die RNA wäre in diesem Maßstab zehn Meter lang und einen Millimeter dick.

Wozu dienen die Magnete?

Sie veranschaulichen, wie Antikörper an die Spike-Proteine des Virus andocken.

Mehr zum Thema: COVID-19 in Augmented Reality · Röntgen als AR-Modell · 3D-Druck · Augmented Reality. Themen: 3D-Druck, Wissensvermittlung, Museum, Augmented Reality, Medizin

Weitere Projekte von EXCIT3D

Über EXCIT3D GmbH

Wir entwickeln Anwendungen an der Schnittstelle von 3D-Technologie, Augmented Reality, Virtual Reality und Softwareentwicklung. Für Industrie, Kultur und öffentliche Auftraggeber entstehen bei uns Lösungen von der ersten Idee über 3D-Datenverarbeitung und Benutzeroberfläche bis zum produktiven Betrieb. Unser Sitz ist in Solingen.