The Second Life of Wilhelm Conrad Röntgen

Ein Projekt zum 175. Geburtstag eines der wichtigsten Naturwissenschaftlers der Neuzeit, dessen Entdeckung bis heute segensreich für die Menschheit ist.

TAG 12 – 12.04.  Röntgen besucht in seinem zweiten Leben sein Geburtshaus in Remscheid-Lennep

Für das von uns modellierte und animierte 3D- Modell des Entdeckers der Röntgen-Strahlen haben wir eine Augmented Reality App erstellt.  Das heißt, Röntgen kann jetzt mit einer Smartphone- Kamera in jeder Umgebung auftreten. Was lag da für uns näher, als ihn vor sein Geburtshaus in Remscheid-Lennep zu stellen, um die App zu testen.




Nur wenige Schritte weiter in der historischen Altstadt findet sich das Deutsche Röntgen-Museum, das derzeit wegen des Corona-Virus geschlossen bleiben muss. Zur Wiedereröffnung werden wir, die Projektpartner Klostermann Ingenieurbüro-und Vertriebsgesellschaft mbH, die EXCIT3D GmbH und die Museumsleitung, dort alle Virtual- und Augmented-Reality-Register ziehen, um den weltbekannten Naturwissenschaftler aus dem Bergischen Land zu seinem Jubiläumsgeburtstag nachträglich die Ehre zu erweisen.

TAG 11 – 11.04.  Wilhelm Conrad Röntgen meldet sich “live” aus seinem Labor

Unser Nobelpreisträger spricht jetzt seinen kompletten Text zur Entdeckung der Röntgenstrahlen im Video aus seinem Labor. Letzteres haben wir ein wenig nachkoloriert.
Damit nicht genug. Wir wollen mehr. Röntgen soll uns noch viel persönlicher in unserer Realität erscheinen. Deswegen gibt es ihn in bald als Augmented Reality Modell, das man mit seinem  Smartphone überall auftreten lassen kann. Mehr dazu morgen am Ostersonntag.


TAG 10 – 10.04. Röntgen, gestikulierend vor seinem Labor

Beitrag Werner Koch, EXCIT3D GmbH, am 10.04.2020

Nachdem wir ihm in den letzen beiden Tagen das Sprechen und Gestikulieren neu beigebracht haben, überlegen wir, wo er denn stehen soll, wenn er über sich und seine Entdeckung erzählt. Ein Foto aus seiner Arbeitsumgebung erscheint uns angebracht. Solange es um ein Video geht. In der Augmented Reality könnte er sich ja im realen Raum überall bewegen. Dazu später mehr.  Ein anderer EXCIT3D–Mitarbeiter, der sich um diese Thema kümmert, will noch nicht zuviel verraten.

TAG 9 – 08.04. Gestik, Hände und Körper

Beitrag Werner Koch, EXCIT3D GmbH, am 08.04.2020

Nach einer langen Nacht von gestern auf heute sind wir jetzt an diesem Abend mit der Animation der gesprochenen Sätze fast fertig. Er macht schon was her! Um aber den ganzen Menschen zu reanimieren, widmen wir uns nun dem restlichen Körper. Zur Gesichtsmimik werden wir in den nächsten Schritten auch die Bewegung der Hände und des Körpers gestalten.


TAG 8 – 07.04. Lippensynchronisation

Beitrag Werner Koch, EXCIT3D GmbH, am 07.04.2020

Im Fokus stehen nun die Gestaltung der Texturen und die Farben (siehe Abbildung oben) . Außerdem beginnen wir mit der Synchronisation der Lippen (Lip Sync) und Gesichtsmimik  zum gesprochenen Text.

(Abbildung links EXCIT3D GmbH)


TAG 7 – Nicht nur der Kopf, der ganze Körper wird animiert 

Beitrag Werner Koch, EXCIT3D GmbH, am 05.04.2020

Alle Beteiligten sind mittlerweile so fasziniert von diesem Projekt, dass wir uns vorgenommen haben, nicht nur – wie ursprünglich geplant- den Kopf zu animieren.Wir wollen jetzt den kompletten Menschen virtuell erstellen. So haben wir wieder mit Unterstützung des Deutschen Röntgenmuseums und durch Recherche in Büchern, Veröffentlichungen und im Internet versucht, den Kleidungsstil von Wilhelm Conrad Röntgen zu verstehen- und diesen möchten wir auch entsprechend umsetzen!

Das Bild oben ist die Grundlage für unsere Animation.


TAG 6 – 03.04.: Text- und Sprecherauswahl

Beitrag Werner Koch, EXCIT3D GmbH, am 03.04.2020

Wir haben nicht nur vor, eine Bewegung des Gesichts zu realisieren. Herr Röntgen soll natürlich auch sprechen. Wir mussten nicht allzu lange überlegen, welche bedeutende Szene in seinem Leben dargestellt werden sollte. Der wichtigste, spannendste und wohl  auch erschreckendste Moment in seinem Leben war die  Entdeckung der neuen Strahlen.

Zusammen mit Dr. Uwe Busch vom Deutschen Röntgenmuseum haben wir einen Monolog entwickelt, den unser Protagonist in der damaligen Zeit so ähnlich gesprochen haben könnte.

Gewonnen haben wir dafür unseren Favoriten für solche Fälle:

David Annel spricht Wilhelm Conrad Röntgen.

Seine markante, aus dem TV (ZDF) bekannte Stimme, war für alle Projektbeteiligten die Idealbesetzung.

Kleine Kostprobe:


TAG 5

Beitrag Werner Koch, EXCIT3D GmbH, am 01.04.2020

Zunächst bereitet unser 3D-Artist das Basisnetz vor.

Wir behalten die Form des gescannten Kopfes bzw. Gesichts bei.
Jetzt begeben wir uns daran, eine neue Geometrie des Kopfes, der Haare und des Bartes zu erstellen, mit einer genauen, animierbaren Topologie.

 


TAG 4

Beitrag Werner Koch, EXCIT3D GmbH, am 01.04.2020

Kein Aprilscherz: Die aufbereiten Scandaten von der Klostermann Ingenieurbüro und Vertriebsgesellschaft mbH haben höchste Qualität.

Wir haben uns bereits an die Arbeit gemacht.

Zunächst importieren wir die Daten in unser 3D-Modellierungsprogramm.

Eine zusätzliche Motivation für unser Team ist der Bericht in Wirtschaftsbeilage des Remscheider Generalanzeigers zu unserem #röntgenlebt / #ronetgenlebt – Projekt.

 


TAG 3

Beitrag Christian Klostermann, Klostermann Ingenieurbüro und Vertriebsgesellschaft mbH, am 31.03.2020

15.345.459 Messpunkte | Jeder Punkt zählt- denn nur dadurch kann jedes Detail präzise abgebildet werden.

Ganz schön viel Arbeit:
15 Millionen Messpunkte, von denen jeder eine X-, Y- und Z- Koordinate hat, wurden hier erfasst.
Mit nur wenigen Handgriffen und Scaneinstellungen. Nach der Datenaufnahme an der Büste geht’s an die Aufbereitung der Scandaten.

In der Punktewolke sind einzelne wenige „Ausreisser“ vorhanden, die man per Software automatisch löschen kann.
Im nächsten Arbeitsschritt muss die Punktewolke aus Millionen von Messdaten „ausgedünnt“ und geglättet werden.
Dies geschieht in der Messsoftware auch mit einigen wenigen Klicks. Die Ausgangsgröße der Scandaten von über 800 MegaByte konnte so auf knapp 90 MB reduziert werden.

Somit ist der erste Teil geschafft- und die aufbreiteten Scandaten übermitteln wir an unseren Partner EXCIT3D GmbH– und sind schon sehr gespannt auf die weiteren Schritte!

 

TAG 2

Beitrag Christian Klostermann, Klostermann Ingenieurbüro und Vertriebsgesellschaft mbH, am 30.03.2020

Punktewolke | Alles beginnt ja mit etwas ganz Kleinem: Bei uns ist der kleinste Bildpunkt 8 Tausendstel Millimeter klein; in etwa so groß, wie ein Menschenhaar.

Wir durften exklusiv und erstmalig die offizielle Büste von Wilhelm Conrad Röntgen (erstellt von dem Künstler Reinhold Felderhoff), die im Röntgen-Gymnasium Remscheid-Lennep Remscheid steht, per Streifenprojektion digitalisieren.

Da die Original- Farbe der Büste recht dunkel war und zudem noch ungünstiger Weise reflektiert, wurde die Büste mit einem Kreidespray weiss mattiert, um eine helle und homogene Oberfläche zu erschaffen. Für die beste Scanqualität!

Zum Einsatz kam hier unser 3D Digitalisiersystem ATOS III TripleScan mit einer Auflösung von 8 Megapixeln. Dieser Streifenlicht- Scanner „fotografiert“ die Büste von verschiedenen Seiten ab und erstellt aus diesen einzelnen Bildern eine 3D Punktewolke aus Millionen von Messpunkten.
Damit ist gewährleistet, dass man auch kleinste Konturen (wie z.B. den Bart oder die Augenpartie) hochgenau abbilden kann.

 


TAG 1

Beitrag Christian Klostermann, Klostermann Ingenieurbüro und Vertriebsgesellschaft mbH, am 26.03.2020

Röntgen lebt bald wieder!

Seid dabei, wenn wir RÖNTGEN zum Leben erwecken!

Im Röntgen- Doppel- Jubiläumsjahr (125 Jahre Entdeckung der Röntgenstrahlen und 175 Jahre Geburtstag von Wilhelm Conrad Röntgen) werden wir zusammen mit unserem Partner EXCIT3D GmbH aus Solingen und mit Unterstützung des Deutschen Röntgen Museum in Remscheid Wilhelm Conrad Röntgen zum Leben erwecken!<divclass=”text_exposed_show”> Dabei zeigen wir Euch die Möglichkeiten der Erfassung von Konturen und Gesichtern mit 3D Scaningsystemen, die Aufbereitung der Scandaten, das Textuieren (farbliches Aufwerten) von Scandaten, bis hin zur lebensechten Animation des weltberühmten Wissenschaftlers.
Das Ziel am Ende ist es, den wichtigsten Moment, das Entdecken der nach ihm benannten Strahlen, im Jahr 2020 per Augmented Reality für alle erlebbar zu machen.