Hohe Einsparungen durch 3D-Druck: Beispiel General Motors (2018)

3D-Druck · Kosten · Werkzeugbau · 2018

General Motors und Autodesk

Kosteneinsparungen sind ein wichtiges Argument für die additive Fertigung. Im Juni 2018 berichtete 3Druck.com, dass General Motors in einem Werk durch 3D-gedruckte Werkzeuge in drei Jahren bis zu 300.000 US-Dollar gespart habe.

Beispiel
General Motors, Lansing Delta Township
Einsparung
bis zu 300.000 US-Dollar in drei Jahren
Einzelwerkzeug
3 statt 3.000 Dollar
Quelle
3Druck.com, Juni 2018

General Motors: Werkzeuge aus dem 3D-Drucker

Ein wichtiges Argument für Investitionen in die additive Fertigung sind Kosteneinsparungen. Das Branchenmagazin 3Druck.com berichtete 2018 am Beispiel von General Motors, welche Vorteile sich in der Werkzeugherstellung erzielen lassen.

Im Montagewerk Lansing Delta Township seien durch 3D-Drucktechnologien in drei Jahren Einsparungen von bis zu 300.000 US-Dollar gelungen. Das habe laut 3Druck.com Zane Meike, Leiter für 3D-Druck im Werk in Michigan, gegenüber Automotive News gesagt. Das Unternehmen wolle seine 3D-Druck-Aktivitäten ausbauen und jährliche Einsparungen in Millionenhöhe erzielen.

Metallwerkzeuge für das Fließband kosteten oft Hunderte bis Tausende Dollar; mit 3D-Druck ließen sich benötigte Werkzeuge zu einem Bruchteil der Kosten herstellen. So sei ein Werkzeug zur Ausrichtung von Fahrzeugidentifikationsnummern an Motor und Getriebe gedruckt worden, das statt 3.000 Dollar nur 3 Dollar kostete.

Erfahrungen aus Solingen

Kosteneinsparungen waren für den Autor dieses Beitrags, Werner Koch, auch ein ausschlaggebender Grund, die Idee zu einem 3D-Netzwerk zu entwickeln und umzusetzen. Beim Solinger Maschinenbauer AUMAT GmbH konnte er beobachten, wie schnell sich Investitionen in Stratasys-FDM-Drucker amortisierten: Die Herstellungskosten großer Räum- und Fräsmaschinen ließen sich mit additiver Fertigung deutlich senken. Mehr dazu auf unserer Seite Maschinenbau.

Die Make-or-buy-Frage

Unternehmen, die selbst in additive Fertigung investieren wollen, müssen in einem dynamisch wachsenden Markt mit zahlreichen Verfahren die richtige Make-or-buy-Entscheidung treffen. Hier setzte das 2015 gegründete 3D-Netzwerk an: Es sollte den Erfahrungsaustausch der Anwender und die Information durch Hersteller und Anbieter zu neuen Druckern, Materialien und Software fördern und zu gemeinsamen Projekten anregen. Im Juni 2018 gehörten dazu über 600 Unternehmen, Anwender, Dienstleister und Hersteller sowie mehr als 15 Universitäten.

Werner Koch, 23. Juni 2018

Video aus dem Beitrag vom Juni 2018.

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Häufige Fragen

Wie viel hat General Motors eingespart?

Laut 3Druck.com im Montagewerk Lansing Delta Township in drei Jahren bis zu 300.000 US-Dollar durch 3D-Drucktechnologien.

Welches Beispiel gab es für ein einzelnes Werkzeug?

Ein Werkzeug zur Ausrichtung von Fahrzeugidentifikationsnummern an Motor und Getriebe kostete gedruckt 3 statt 3.000 Dollar.

Wobei hilft das 3D-Netzwerk?

Bei der Make-or-buy-Entscheidung: Es fördert den Austausch von Anwendern, Herstellern und Anbietern zu Druckern, Materialien und Software.

Mehr zum Thema: 3D-Druck Beratung · Maschinenbau · 3D-Netzwerkentwicklung. Themen: 3D-Druck, Kosteneinsparung, Werkzeugbau, Make-or-buy, Automobilindustrie

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